SCHNUPPERTICKET FÜR GEMEINDEN IN NIEDERÖSTERREICH UND BURGENLAND
Die Verkehrsverbünde VOR und VVNB bieten gemeinsam mit klima:aktiv mobil ab sofort günstige Schnuppertickets an. Zur Erklärung: Schnuppertickets sind für bestimmte Strecken oder Zonen übertragbare Zeitkarten, die im Gemeindeamt aufliegen und von den BürgerInnen unentgeltlich ein bis zwei Tage ausgeborgt werden können. Mit der Aktion will man erreichen, dass zumindest 20 % der Gemeinden ihren BürgerInnen die Möglichkeit dieses umweltfreundlichen Serviceangebots anbieten. Mit dem Schnupperticket wird die Bevölkerung eingeladen, das Bus- und Bahnangebot in der Region auszuprobieren und das Auto öfters stehen zu lassen.
Der Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) und der Verkehrsverbund Niederösterreich-Burgenland (VVNB) bieten den Gemeinden als Projektpartner von klima:aktiv mobil, der Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums, die Möglichkeit Schnuppertickets zu erwerben. Bis zu 50 % der Ticketkosten können über klima:aktiv mobil gefördert werden. Zusätzlich bekommen die Gemeinden auf Wunsch kostenlos Informations- und Werbemittel zur Verfügung gestellt, um die BürgerInnen über das neue Angebot zu informieren.
Ab sofort erhalten alle interessierten Gemeinden im Burgenland und in Niederösterreich kostenlose Beratung bei der Ticketauswahl (Strecke, Anzahl, Ticketart) und bei der Fördereinreichung.
Weitere Informationen: VOR, Mag. Christian Neuner, 01/526 60 48-114, christian.neuner@vor.at.
InnovationsassistentInnen
INNOVATIONSASSISTENTINNEN BELEBEN WIRTSCHAFTSSTANDORT NIEDERÖSTERREICH
Zur Steigerung der Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit von Klein- und Mittelunternehmen wurde im Jahr 2002 das Förderprogramm „Innovationsassistent" gestartet. Bisher wurden über 100 InnovationsassistentInnen in niederösterreichischen Betrieben eingesetzt. Aufgrund des Erfolgs soll das Programm 2010 ausgeweitet werden.
Bisher kamen ausschließlich kleinere und mittlere Unternehmen in den Genuss dieser Maßnahme, ab 2010 können unter bestimmten Bedingungen auch Großunternehmen teilnehmen. Gefördert wird dabei die Durchführung eines konkret definierten Innovations- bzw. Forschungsvorhabens, für dessen Umsetzung eine eigene Person, der bzw. die so genannte InnovationsassistentIn, neu aufgenommen wird. Geeignet für diese Position sind alle Universitäts- und (Fach)-HochschulabsolventInnen, deren Abschluss nicht länger als fünf Jahre zurückliegt. Weiters geeignet sind ab 2010 auch AkademikerInnen, die mindestens zwei Jahre in einer universitären oder außeruniversitären Forschungseinrichtung einschlägig beschäftigt waren und danach direkt in das Unternehmen des Förderwerbers wechseln. Das Förderprogramm beinhaltet eine maßgebliche Beteiligung an den Personal- bzw. projektbezogenen Beratungskosten sowie eine begleitende Projektevaluierung. Zusätzlich wird den InnovationsassistentInnen die Ausbildung zum Innovationsmanager im Rahmen eines Universitätslehrganges an der Donau Universität in Krems ermöglicht.
Der Erfolg der Aktion wird auch durch die Tatsache bestätigt, dass das Projekt „Innovationsassistent" im Jahr 2008 von der Europäischen Kommission mit dem „RegioStars Award" ausgezeichnet wurde. Aktuell wird das Programm im Rahmen eines EU-Projekts als Best Practice Beispiel in anderen Regionen wie der Toskana oder Mazedonien implementiert.
Nähere Informationen: Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Wirtschaft, Tourismus und Technologie, Martina Ebner, 02742/9005-16111, martina.ebner(at)noel.gv.at.
1.000 DÄCHER-FÖRDERPROGRAMM
Zur Förderung und zum Ausbau von Photovoltaikanlagen wurde das „1.000 Dächer-Programm" ins Leben gerufen. Anlagen mit einer Leistung von bis zu 5 Kilowatt-Peak werden mit einer Investitionsförderung über die Wohnbauförderung unterstützt, größere Anlagen von Gewerbebetrieben, landwirtschaftlichen Betrieben, Vereinen und Gemeinden in einer Größenordnung von 5 bis 20 Kilowatt-Peak durch Tarifförderung über das neue „1.000 Dächer-Programm". Zwei Millionen Euro pro Jahr für Photovoltaik-Tarifförderung würden durch dieses Förderprogramm zur Verfügung gestellt. Quelle: NLK
Nähere Informationen: Geschäftsstelle für Energiewirtschaft, 02742/9005-14790
LEBENSMITTELAKADEMIE FÖRDERT DAS LEBENSMITTELGEWERBE
Die Lebensmittelakademie des österreichischen Gewerbes unterstützt regionale Lebensmittelgewerbebetriebe, um Ideen zur Regionalisierung der Wertschöpfungskette umzusetzen. D.h. beratend und finanziell in der Anfangsphase, um guten Ideen Chancen auf Umsetzung zu geben.
Vorrausetzung ist eine vorhandene Idee und das aktive Engagement zumindest eines Lebensmittelgewerbebetriebs und der Landwirtschaft. Betriebe, die
• Projektideen zur Regionalisierung der Wertschöpfungskette haben,
• am Aufbau der Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft und Partnerbetrieben in der Region arbeiten und
• Regionale Produktentwicklung und –Innovation betreiben und sich dabei Unterstützung durch die Lebensmittelakademie holen möchten, wenden sich bitte an:
DI Heidrun Bichler-Ripfel, Die Lebensmittelakademie des österreichischen Gewerbes, Wiedner Hauptstraße 63, 1045 Wien, 05 90900 4528 oder 0664/ 8179415.
EU-INTERNETPORTAL INFORMIERT ÜBER FÖRDERPROGRAMME
Mit welchem Förderprogramm könnte die EU Ihr Vorhaben - ein Kooperationsprojekt, einen Auslandsaufenthalt, eine Bildungsmaßnahme, eine Veranstaltung - unterstützen? Die Antwort kann die Website "Europa fördert Kultur" www.europa-foerdert-kultur.info
geben. Sie informiert Kultureinrichtungen, Vereine und Verbände, Kulturmanager, Kulturschaffende und Künstler, Kommunen und regionale Behörden, Forschungs- und Bildungsinstitute sowie Unternehmen aus den Bereichen Kulturwirtschaft, Medien und Bildung über ca. 40 Förderprogramme der EU, die auch für kulturelle Vorhaben relevant sind. Ein Blick lohnt sich jedenfalls.
EU BIETET WEBPORTAL ZUR SENKUNG DES ENERGIEVERBRAUCHS VON GEBÄUDEN
Die Europäische Kommission hat das Webportal „BUILD UP” für den Austausch von Informationen über die Senkung des Energieverbrauchs von Gebäuden gestartet. Auf dem Portal können sich alle - von EigenheimbesitzerInnen bis hin zu lokalen und regionalen Behörden - Praxisempfehlungen und Informationen holen. Die Inhalte werden regelmäßig von den NutzerInnen selbst aktualisiert und erweitert. Die vielfältigen Themen reichen von der guten Praxis bei der Energieverbrauchssenkung bis zu Informationen über Rechtsvorschriften. Das BUILD UP-Webportal finden Sie unter http://www.buildup.eu/.
EU BIETET WEBPORTAL ZUR SENKUNG DES ENERGIEVERBRAUCHS VON GEBÄUDEN
ONLINE-EINKAUFSFÜHRER IN NIEDERÖSTERREICH
Durch den neuen Online-Einkaufsführer http://www.einkauf.regionalverband.at/ - ein Gemeinschaftsprojekt der fünf Regionalverbände im Industrieviertel, Mostviertel, Waldviertel, Weinviertel und in NÖ-Mitte - wird allen niederösterreichischen KonsumentInnen erstmals ein umfassender Überblick über die regionalen DirektvermarkterInnen, NahversorgerInnen, Bauernmärkte sowie über Hof- und Bauernläden und deren regionale Spezialitäten gegeben. Die Suche nach den Anbietern regionaler Köstlichkeiten ist nach Bezirken und Gemeinden möglich.
Die Aufnahme in den Einkaufsführer, durch die der Bekanntheitsgrad der jeweiligen AnbieterInnen gesteigert und neue KundInnenschichten angesprochen werden sollen, ist für alle AnbieterInnen regionaler Spezialitäten in Niederösterreich kostenlos.
Weitere Informationen zum Online-Einkaufsführer in NÖ-Mitte erteilt gerne DI Haumer, haumer(at)noe-mitte.at, 0676/81220341.
